Donnerstag, 14. Dezember 2017

Mein Kalender für 2018

Hallo,

viele werden wissen, daß ich auch ein Planner-Girl bin. Seit ich denken kann habe ich Planner in nahezu jeder Form und Größe ausprobiert. Nachdem dann ein Smartphone bei mir einzog, wurde eine ganze Weile nur noch der digitale Planner verwendet. Ich fand das planen von Terminen für 5 Personen jedoch sehr mühsam mit dem Digi-Planner, deshalb bin ich wieder auf Papier zurück geswitcht und seitdem glücklich.

Das einzige was sich immer wieder verändert hat ist die Art und Größe des Kalenders.
Vom bekannten Filofax über Midori Travellers Notebook, Bulletjournaling hin zum normalen Buchkalender. Alles war dabei. Auch die Größe und Art des Kalenders hat sich für mich ständig verändert. Mal in Personal-Größe, dann wieder A5, dann zum Standard von Midori/Moleskin und wieder zurück zu A5. Ein Tag pro Seite, Woche auch 1 Seite, Woche auf 2 Seiten, horizontal, vertikal in Blöcken... und und und. In den meisten Fällen habe ich meine Kalender alle selbst gestaltet und gedruckt.

Die übliche Suche nach dem Planner-Frieden war eine lange und beschwerliche Reise, sag ich Euch und es hat sich sehr vieles in den Schränken angesammelt. Aber ich bin nun endlich angekommen. Beim Buchkalender in A5 und die Woche auf 2 Seiten im Blockformat. Zumindest für das Jahr 2018 ist dieser Kalender geplant und zur Hälfte vorbereitet.

links: mein Moleskin-Kalender 2017; rechts: mein persönlicher Kalender 2018

Kennt ihr Ella von Ellathebee? Sie hat ja auch einen eigenen Kalender heraus gebracht. Da ich keine volle Seite für einen Tag brauche und auch eine halbe Seite zu viel wäre, habe ich mich an ihrem Layout für den Weekly-Kalender orientiert, er hat Platz für Termine und Notizen. Manche Inhalte von Ihrem Kalender waren für mich leider nicht zu gebrauchen, daher habe ich die bei meinem einfach weg gelassen und für mich nützlicheres eingefügt. So ist mein ganz persönliches Exemplar entstanden.

Monats-Tabs hab ich selbst drangebastelt; Monatsübersicht ähnlich wie bei Ella

2017 habe ich nahezu druchgängig einen Moleskin-Kalender verwendet und habe dabei gemerkt, daß ich die gebundene Variante eines Kalenders sehr bevorzuge. Die Ringe bei zb. einem Filofax stören mich und das herumgerutsche eines Notizheftes im Midori hat mich auch genervt. Deshalb entschied ich mich, meinen Kalender für 2018 von einer Druckerei drucken und binden zu lassen.

Wochenübersicht und natürlich bleibt der Kalender von außen nicht so langweilig


Ich habe im Netz lange recherchiert und bin bei Sedruck hängen geblieben. Die Druckerei bietet viele Formate und Bindevariationen sehr günstig an. Sogar Einzelauflagen sind möglich und bleiben kostentechnisch im Moleskin-Kalender-Bereich.

Meine fest gebundene Ausgabe hat inkl. Versand 22 Euro gekostet. Der Druck, Bindung und Versand ging extrem schnell! Ich war ganz aus dem Häuschen als nach 3 Tagen (mit Feiertag dazwischen) mein Kalender bereits bei mir war. Das Standartpapier ist klasse. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte kann bei Sedruck Papier- und Einband-Muster kostenlos bestellen.

Natürlich werde ich meinen Kalender noch mehr individualisieren. Von Außen werde ich einen Spruch aufkleben, evtl. schöneres Papier als Hintergrund verwenden, die Monats-Tabs hab ich ja schon reingebastelt, genauso wie zwei Stiftehalter. Es wird zwei Einstecktaschen geben in denen ich so allerlei Zettelkram reinstecken kann. Und eine Doppelseite habe ich mit schönem Papier beklebt und mit breitem Tesaband laminiert. So kann ich was dran kleben und wieder wegnehmen ohne daß es nach 5 mal benutzen schmuddelig aussieht.


Mein Kalender soll richtig bunt werden. Ich möchte Spaß haben zu planen und wenn ich ihn aus der Tasche hole, soll er mir gute Laune machen, egal ob ich nun einen Urlaub eintrage oder einen Zahnarzttermin.

Für die A5-Ringbuch-Nutzer werde ich meinen Kalenders noch zum Download vorbereiten. Bitte gebt mir dafür aber noch etwas Zeit. Oder ihr schaut bei Ella vorbei, sie bietet ihren Kalender auch als Download (allerdings kostenpflichtig 3,99€/5,99€) an.

Ich freue mich jedenfalls auf das neue Jahr! Habt ihr schon Pläne für 2018? Welchen Kalender nutzt Ihr 2018? Das würde mich mal interessieren. Schreibt es mir doch in die Kommentar! Ich freue mich, wenn ich was von Euch lese.

Bis dahin, bleibt kreativ und un-"verplant"     ;-)
Eure


Dienstag, 12. Dezember 2017

Die Vorzüge DemonstratorIn zu sein

Hallo,

Du überlegst schon länger als Demonstratorin einzusteigen? Aber Du bist Dir noch nicht zu 100% sicher? Dann erzähle ich heute mal von den Vorzügen eine Stampin'Up! Demonstratorin zu sein.


Es gibt so viele Vorzüge, hier nur ein paar:

Man lernt viele neue und vorallem nette und gleichgesinnte Menschen kennen. Nicht nur Kunden sondern auch Kollegen und Kolleginnen.

Der offensichtlichste Vorteil ist der, daß man die Produkte für sich selbst günstiger kaufen kann. Da sind  20-25%  drin. Das entspricht auch dem, was Du als Verdienst bekommst, wenn Kunden bei Dir bestellen.

Du kannst viel früher die neuen Produkte bestellen als Deine Kunden. Oft schon einen Monat vorher kann man im sogenannten Vorverkauf als Demonstrator sehr viele Artikel aus den neuen Katalogen bestellen. Dies ermöglicht es Dir schon im Vorfeld Projekte und Workshops zu gestalten und zu planen, um Deine Kunden auf die neuen Sachen neugierig zu machen.

Viele Teams halten Teamtreffen ab, bei denen man die Teamkollegen dann auch persönlich kennen lernt. Oft wird geswappt - das ist Tauschen von kleinen kreativen Projekten. Man macht im Vorfeld eine bestimmte Anzahl an kleinen Projekten (Kärtchen, kleine Verpackungen o. ä.) und tauscht diese bei seinen KollegenInnen gegen deren Projekte ein. So bekommt man zb. für 30 eigene Projekte 30 unterschiedliche Projekte zurück. Mit der Zeit baut man sich so einen kleinen oder gar großen Kreativ-Fundus auf. Auch Stampin'Up! selbst veranstaltet immer wieder tolle Events bei denen es sich definitiv lohnt dabei zu sein.

Informationen über Aktionen und neue Produkte und Kataloge bekommen wir Demos als erstes. Wir dürfen bis zu 8 Wochen vor dem offiziellen Start einen Blick in die neuen Kataloge hinein werfen um uns unsere Lieblingsprodukte aus zu suchen.

Du kannst Dein Hobby zum Beruf machen. Der eigene Herr sein. Du kannst aber auch nur für Dich selbst kaufen. Es ist Deine Entscheidung.

Das alles und noch viel mehr macht so einen riesigen Spaß. Es macht zwar auch viel Arbeit, aber Arbeit die Spaß macht geht dreimal leichter von der Hand. Oder?

Überzeugt? Waren das genug Argumente? Ja? Dann bist Du gerne in meinem Team willkommen!

Einen kleinen Tipp gebe ich aber noch:
während der Sale-A-Bration lohnt es sich besonder  als unabhängige Stampin'Up! Demo einzusteigen. Denn kann man sich zusätzlich 2 Stempelsets gratis aus den aktuellen Katalogen aussuchen (ausgenommen sind Sale-A-Brationset und Produktpakete) und das Starterpaket wird zudem versandkostenfrei direkt an Dich versendet.

Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du Dich gerne bei mir melden. Ich freue mich, wenn Du zu mir ins Team kommst.

Bis dahin, bleibt kreativ und habt einen tollen Tag
Eure

Montag, 11. Dezember 2017

Wochenrückblick KW 49 2017

Hallo,

auf YouTube sieht man ja immer wieder diese Weekly-Vlogs. Was haltet Ihr eigentlich davon??
Manchmal finde ich die ganz interessant und ich denke mir, vielleicht solle ich sowas auch mal machen. Aber ich stehe so ungern vor der Kamera. Deshalb habe ich mir überlegt das Format im Fotostil zu machen und dann eben zu bloggen. Also ein Weekly-Foto-Blog, vielleicht auch Monthly. Es kann ja mal vorkommen, dass gar nix interessantes passiert.

Aber heute versuch ich mich mal an einem Wochenrückblick.

Viel kreative ist diese Woche nicht gelaufen.
Auf meiner Arbeit im Gymnasium hat die Bibliothek endlich einen Schaukasten bekommen und ich konnte die blaue Pinwand wegstellen. Nun hängen alle Plakate und Anschläge die Bibliothek betreffend endlich ordendlich und können von den Schülern nicht mehr bekritzelt werden.
Derzeit ist der Schaukasten sehr leer, daher hab ich etwas Weihnachtsdeko gebastelt und reingehängt.


Ich hatte mir ein Buch aus unserer Stadtbibliothek ausgeliehen und da drin die Idee dazu gefunden.(klick hier). Die Vorlagen da drin sind echt niedlich und superschnell gemacht.

Auch meinen Schreibtisch habe ich weihnachtlich dekoriert. 


Den Freitagnachmittag haben wir im Hort verbracht. Es war Lichterfest und wir haben mit den Kindern und Eltern zusammen Geschichten erzählt, geplaudert und lecker selbstgebackenes gegessen. Gebastelt wurde ein Stern aus Butterbot-Tüten.

 

Dann hatte am Sonntag noch unser mittlerer Sohnemann seinen 10. Geburtstag. Er wollte mit mir auf die Fingerhood. 

Die Fingerhood ist ein Kreativ-Markt im E-Werk in Erlangen. Da kann man von Selbstgenähtem über Getöpfertem, Papeterie, Schmuck bis hin zum Blechspielzeug so gut wie alles finden was man vielleicht noch zu Weihnachten verschenken könnte. Einen genaueren Bericht darüber habe ich hier geschrieben. 


Danach waren wir noch auf den Erlanger Weihnachtsmärkten und wollten eigentlich noch eine Runde bei ErlangenOnIce (die Eislaufbahn am Marktplatz) drehen. Aber es war so rappelvoll, daß wir das auf nächstes Wochenende verschoben haben. 

Das Wetter war traumhaft schön am Sonntag! Es hat geschneit und alles war weiß. Das hatte sich unser Geburtstagskind auch gewünscht.

Ja, das war so meine Woche. Wie war Eure Woche? Schreibt mir das doch einfach mal in die Kommentare oder verlinkt Euren Blog. Darüber würde ich mich sehr freuen!

Bis dahin, bleibt kreativ, ich wünsch Euch was
Eure

Besuch auf der Fingerhood - Kreativ-Markt im E-Werk

Hallo!

Gestern war ich mit meinem Sohnemann unterweg. Wir waren auf der Fingerhood im E-Werk Erlangen.

Die Fingerhood ist ein jährlicher Kreativmarkt bei dem man alles mögliche an selbstgemachte Dingen finden kann, die man sich nur vorstellen kann. Vom Genähten, Getöpferten, Schmuck bis hin zu selbstgemachten Blechspielzeug.

Der Eintritt kostete 2 Euro pro Person (Kinder bis 12 Jahre frei) und jeder Besucher bekam ein Los mit einer Nummer. Diese Nummer konnte man dann am Aushang abgleichen. Stand dort die Nummer des Loses hatte man etwas gewonnen. Was? Ich hab keine Ahnung, ich hab nämlich leider nichts gewonnen. :-(

Die Aussteller waren über 3 Etagen verteilt und man hatte genug Platz zum durchlaufen. Sonst kennt man das ja, daß es bei solchen Märkten oft mal etwas kuscheliger zu gehen kann. Das fand ich sehr angenehm. Ausserdem konnte man im Bistro der Kellerbühne Essen und Getränke kaufen und es sich gemütlich machen.

Erdgeschoß Fingerhood E-Werk 2017
1. Obergeschoß Fingerhood E-Werk 2017

Die Atmosphäre war sehr familiär und man konnte zwischendurch mit den Ausstellern auch mal ein paar Worte wechseln und sich austauschen. Ein paar Stände haben es mir besonders angetan.

Vorallem der Stand von Simsalabin Schmuckwelt (hier ihr DaWanda-Shop). Sie macht u.a. zauberhaften Schmuck mit Anhängern aus Glasbehältern in denen sich getrockete Blüten etc. befinden.



Der kleine Stand mit den selbstgemachten Seifen roch so wunderbar! Und genauso wunderbar waren auch die Produkte.


Die Taschen ganz aus Reißverschluß waren auch toll und haben sogar meinem Sohn gefallen!
Dazu gab es noch Stiftemäppchen und allerhand anderes nur aus Reißverschluß. Ich fand es klasse.



Auf die Idee in alte Tassen und andere Gefäße zu Kerzen umzufunktionieren muss man erst mal kommen. Genauso wie aus alten Platinen von Computern etc. zu Schmuck oder Notizbüchern/Klemmbretter zu machen.


Insgesamt war der Besuch sehr schön. Vorallem habe ich sehr viele neue Ideen mit nach Hause genommen.

Die nächste Fingerhood soll wohl dann im Frühling stattfinden, die ich mir definitiv nicht entgehen lassen werde.

Was habt Ihr denn am Wochenende erlebt? Schreibt es mir doch mal in die Kommentare, ich freue mich von Euch zu lesen!

Bis dahin, bleibt kreativ und habt einen tollen Tag
Eure

Heute bestellen und keine Versandkosten zahlen!

Hallo!

YEAH!!!
Stampin'Up! hat eine Überraschung für uns. Es wurde spontan beschlossen, daß Heute die Versandkosten wegfallen. Aber NUR HEUTE.




Ist das nicht wundertoll?? Du sparst 5,95 Euro!
Wenn Du also noch ein paar Sachen auf Deiner Stampin'Up!-Wunschliste stehen hast, dann LOS!

Deine Bestellung muß vor 20h bei mir per eMail eingehen und die Zahlung muss sofort per PayPal erfolgen.

Ran an die Kataloge!! Wir sehen und hören uns! Bleibt kreativ,
bis dahin Eure

Samstag, 9. Dezember 2017

Wie das Leben so spielt

Hallo!


Heute zeige ich Euch nichts kreatives, denn derzeit ist mir eher weniger nach basteln. Eigentlich möchte ich mich im Moment einfach nur in ein Mauselos verkriechen und ne ganze Weile nicht mehr rauskommen. Aber das Leben geht weiter und man hat als Mutter, Ehefrau und Arbeitnehmer so seine Verpflichtungen, also "Zähne zusammen beißen und weiter machen "

Heute schreibe ich über ein Thema, das auf Blogs oder auch ganz im allgeinen gerne im wahrsten Sinn totgeschwiegen wird oder zumindest mit einem dicken Kloß im Hals besprochen wird.




Vor vier Jahren habe ich meinen Papa beerdigen müssen. Daran habe ich immer noch zu knabbern, denn mein Vater ist gestorben, als ich ihn am Telefon hatte und ich konnte ihm nicht helfen. Wir hatten die 3 Monate zuvor eine sehr intensive Zeit. Ich habe ihn täglich zur Strahlentherapie gefahren und da hatten wir Zeit über so vieles wichtiges aber auch belangloses zu Reden. Ich bin so dankbar für diese Zeit.

Die Trauer und der Schmerz um seinen Verlust ist in den vier Jahren weniger und erträglicher geworden. Doch nun ist auch meine Mutter von uns gegangen und mit ihrem Tod ist auch die Trauer um meinen Papa wieder präsenter. Es ist seltsam, aber um meinen Vater kann ich - auch nach vier Jahren - mehr oder besser trauern, als um meine  Mutter.

Damals als ich am Grab meines Papas die Rede gehalten habe, haben mir und so vielen unerwarteten Trauergästen folgende Worte von Thorton Wilder Trost gespendet. Diese Worte bzw. Rede möchte ich heute mit Euch hier teilen. Vielleicht helfen diese Worte manchen unter Euch auch.





"Da ist ein Land der Lebenden und da ist ein Land der Toten; als Brücke dazwischen ist unsere Liebe.
Da ist ein Land der Lebenden. Wir haben dieses Land mit ihm erlebt. Manche von uns sind mit ihm einige Schritte gegangen, andere fast den gesamten Lebensweg. Über die Zeit im "Land der Lebenden", gemeinsam mit ihm, haben wir viele Erinnerungen und können sehr viel erzählen. Gerade in den letzten Tagen sind viele dieser Erinnerungen wieder wach geworden.

Wir erinnern uns an glückliche Stunden mit ihm in unserer Mitte, an lustige Erlebnisse, an Feste und Feierlichkeiten mit ihm, an Freude und Ausgelassenheit; doch da sind auch Erinnerungen an Krankheit, an traurige Erlebnisse und schwere Stunden.

Die Erinnerungen an ihn in diesem Land der Lebenden sind unterschiedlich. Erinnerungen an glückliche Stunden sind dabei, an lustige Erlebnisse, an Feste und an Feiern mit ihm, an Freude und Ausgelassenheit. Doch da sind auch Erinnerungen an Krankheit, an traurige Erlebnisse und schwere Stunden. In der Stille kann sich nun jeder einen Augenblick lang selbst erinnern an die Schritte und Wege mit ihm, die man besonders in Erinnerung behält.

Da ist ein Land der Lebenden - und da ist ein Land der Toten, sagt der Dichter. Über das Land der Lebenden gemeinsam mit ihm haben wir viele Erinnerungen und könnten noch viel mehr erzählen, mehr noch, als die Zeit hier und heute reicht.

Über das Land der Toten, können wir nichts sagen. Dahin ist er nun unterwegs. Wir wissen nicht, wie es dort sein wird und was ihn dort erwartet. Wir können ihm nur hilflos nachblicken. Wir geben ihm aber unsere guten Wünschen mit für die Wege, die er nun geht, für das Land, das ihn erwartet.

Da ist ein Land der Lebenden und da ist ein Land der Toten; und als Brücke zwischen beiden steht unsre Liebe. Diese Brücke ist stark; sie wird lange halten; bei einigen von uns für alle Ewigkeit.

Es ist eine Brücke, gebaut aus Steinen der Liebe, befestigt mit unseren Tränen, verfugt mit unseren Erinnerungen und unseren guten Gedanken. Lasst diese Brücke stark sein, als Verbindung zu ihm; als Verbindung über die Grenze hinweg, über die Grenze zwischen dem Land der Lebenden und dem Land der Toten.

Da ist ein Land der Lebenden und da ist ein Land der Toten; und da ist als Brücke zwischen beiden unsere Liebe.

Tschüss, adieu, bis dann, bis irgendwann, bis auch wir über diese Brücke gehen werden."

Ich habe diese Worte im Internet gefunden als ich die Trauerfeier für meinen Papa vorbereitet habe.

Diese ganze Arbeit - man glaubt immer gar nicht wie viel Arbeit das ist - hat mir unendlich gut getan. Die konkrete Auseinandersetzung mit dem Tod und dem was danach alles zu erledigen ist, die ganzen bürokratischen Sachen und die Vorbereitung der Beerdigung sowie der Trauerfeier danach hat mir die Gelegenheit gegeben das Leben meines Vaters so wie ich ihn kannte und liebte zu reflektieren und seinen Tod zu akzeptieren.

Ich habe damals sehr vieles selbst gemacht. Angefangen von dem Entwurf für die Zeitungsanzeige, die Karten an die Trauergäste, die Blumen die dekorative Ausstattung der Trauerfeier und die Grabrede. Die Grabrede habe ich deshalb selbst gehalten, da wir keinen Pfarrer beauftragen wollten - meinem Papa ging das BlaBla der Kirche immer mächtig auf die Nerven. Die Rede - auch wenn ich nur zitiert habe - hat jedem sehr gut gefallen, genauso wie der Baum den wir für meinen Papa ausgesucht hatten. Eine Rotbuche.

Nun ist auch meine Mama dort unter der Buche.

 




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